Grundausstattung für den Nachwuchs

Der eine oder andere Leser wird schon mitbekommen haben, daß wir im Oktober – rechtzeitig zur HIKG – Nachwuchs erwarten. Und der wird bereits fröhlich eingekleidet… Von Neustadt-Glewe habe ich wendegenähte Babyschuhe von Snorri mitgebracht und auf dem Hábrok-Markt habe ich eine Gürtelgarnitur magyarischer Machart bei Vlad von den Silverwolf erstanden.
Dazu wurde heute Babykleidung von Othala Craft geliefert – allerdings in verschiedenen Größen. Die Tunika wird der Junior bereits abgelegt haben, wenn er in die Pluderhosen reingewachsen ist.
Trotzdem niedlich.
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Wolltunika mit Seide

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Nähnadel, denn es galt Arnulfs neue Tunika endlich in Angriff zu nehmen.
Bis Schleswig sollte sie fertig sein, aber vor unserem Tagesbesuch in Bückeburg wäre ja auch schön. Und wir haben es geschafft!
Mit dem walnussfarbenen Wollstoff habe ich schon mehrmals gearbeitet, weshalb ich da keine Sorgen hatte. Die Seide allerdings… da hatte ich vor dem Zuschneiden schon ein wenig Angst, die sich allerdings als unnötig herausstellte. Dadurch, dass es sich um sehr steife Seide handelt, war sie wirklich akkurat zuzuschneiden und franste auch bei Weitem nicht so schlimm wie befürchtet.
Da das mittlerweile mein ichweißnichtwievieltes Teil im FrüMi-üblichen Schnitt war, ging mir alles recht gut von der Hand.
Abends saßen wir zusammen vor dem Fernseher und jeder nähte an einem anderen Ende  der Tunika, weshalb wir sie nach einem Wochenende quasi fertig präsentieren können.
Nach Schleswig kommen noch Stickereien auf die „Brustplatte“ aus Seide, aber diese würde ich vor der Veranstaltung wirklich nicht mehr schaffen, weshalb ich sie jetzt gar nicht erst anfange.

Mal schnell übergeworfen

Mal schnell übergeworfen

 

Details

Mir gefallen die Belege aus Seide echt gut und da ich noch welche übrig habe, werde ich damit wohl auch mein nächstes Kleid verzieren…. welches am besten natürlich auch vor Schleswig fertig wird.
Na, mal sehen ob das klappt!

Neues Werkelmaterial

Gestern kamen sie an: Meine neuen 20 Messingbrettchen für’s Brettchenweben!
Gesehen habe ich die Dinger kürzlich auf dem Mittelaltermarkt in Detmold. Dort gefielen sie mir auf Anhieb: Schön dünn, gut gleitend, sehr fadenfreundlich durch die glatte Oberfläche und wegen der angeschrägten Ecke auch schön übersichtlich. Da konnte ich nicht widerstehen!

Ebenfalls unwiderstehlich war der Meter rostfarbene Wildseide, den ich für Arnulfs geplante Tunika bestellt habe. Meine Garderobe ist ja langsam halbwegs ausreichend, aber seine muss eindeutig erweitert werden. Und ihm steht der Sinn nach etwas Edlerem. Mal sehen, ob die Tunika bis zu den Wikingertagen in Schleswig fertig wird.