Frühjahrsmarkt Haithabu

In diesem Jahr lag Ostern nicht besonders früh und nicht besonders spät, aber besonders kalt. Am Montag der Karwoche meldete Familie Barkmann von den Vorbereitungen zum Frühjahrsmarkt in Haithabu, daß erst einmal die Schneefräse für Ordnung sorgen mußte. Ob dieser ungünstigen Witterung waren wir plötzlich nicht mehr furchtbar traurig, daß es zum Lagern nicht klappte – aber ein Tagesbesuch sollte es doch sein.
Also wurden die nur leicht widerstrebenden Eltern überredet, wie in besten Teenagerzeiten Chauffeur zu spielen und ab ging es vom Ferienhaus zur Handelsmetropole an der Schlei.

Dort angekommen, waren wir baß erstaunt – es war schon richtig etwas los und die ersten Ausweichparkplätze wurden genutzt. Also Klamotte an und ab ins Getümmel!

Angekommen in Haithabu

Angekommen in Haithabu – im Hintergrund die Mutter d.V.

Nach einem ersten Rundgang über die vielen Stände, durch die Häuser und über das Lager auf einer der Wiesen neben der Siedlung gabs erstmal einen warmen Met – ich mußte schließlich nicht mehr fahren. Guntur Alfonsson war mittlerweile irgendwo in den Häusern verschwunden – vermutlich gab es da Flöten oder Rufhörner.

Blick in die Hausgemeinschaft in Haithabu

Blick in die Hausgemeinschaft in Haithabu

(Disclaimer: Sollte einer der Abgebildeten sich nicht abgebildet sehen wollen, bitte bei mir melden – ich mach’s dann weg).

Die ersten Anschaffungen gabs dann auch bald – ein schönes Taflbrett aus Esche sollte es sein – und allerlei anderer Krimskrams aus Silber und Silberähnlichem. Außerdem konnten wir unsere Trinkbecher bei Helmut abholen und Andreas nochmal für die feinen Stiefel danken.

Arnulf feilscht

Arnulf feilscht

Nebenbei wurden alte Bekannte gesucht und gefunden.

Mark und Arnulf fachsimpeln über Gürtel- und Messertrachten

Mark und Arnulf fachsimpeln über Gürtel- und Messertrachten

Und etwas Spaß mußte natürlich auch sein – ich weiß gar nicht mehr, wie wir darauf kamen. Aber natürlich ist das die Merkelraute!

Frenja, Guntur und Arnulf beim Zeigen der Merkelraute

Frenja, Guntur und Arnulf beim Zeigen der Merkelraute

Auf dem Rückweg haben wir dann natürlich das Museum noch abgeklappert – ich verkneife mir weitere fotografische Zeugnisse unseres Besuchs. Nach einem etwas zu ausgiebigen Besuch im Museumsshop waren wir dann auch recht ausgelaugt und es konnte wieder nach Hause gehen.

Erschöpfung nach dem Museumsbesuch

Erschöpfung nach dem Museumsbesuch

Insgesamt ein schöner Kurzbesuch und die verschneite Kulisse war etwas ganz Ungewöhnliches, da ich Haithabu sonst nur im Sommer oder Frühherbst kenne. Sehr schön. Und wir freuen uns auf den längeren Besuch Mitte Juli; dann auch mit Übernachtung! 🙂

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